Tragfähiger Untergrund
Der Untergrund muss Lasten aufnehmen und möglichst gleichmäßig verteilen. Nicht tragfähiger oder unzureichend verdichteter Boden kann später zu Setzungen führen. Je nach Belag unterscheiden sich Aufbau und Anforderungen.
Vorhandener Mutterboden oder organische Schichten eignen sich nicht als tragende Basis und werden im belasteten Bereich in der Regel entfernt.
Gefälle früh festlegen
Oberflächenwasser sollte gezielt vom Gebäude weg oder zu vorgesehenen Entwässerungspunkten geführt werden. Das notwendige Gefälle hängt vom Belag und vom konstruktiven System ab.
Wichtig ist, die Höhen bereits vor dem Unterbau festzulegen, damit Türen, Sockel und angrenzende Wege später zusammenpassen.
Entwässerung statt Wasserstau
Wasser, das unter Belägen stehen bleibt, kann Frostschäden, Verschmutzungen oder Feuchteprobleme an angrenzenden Bauteilen begünstigen. Drainagefähige Schichten und freie Wasserwege helfen, Niederschlag kontrolliert abzuleiten.
Bei geschlossenen Belägen ist die Oberflächenentwässerung besonders konsequent zu planen.
Anschluss an das Gebäude
Der Übergang zu Türen und Fassaden ist konstruktiv sensibel. Spritzwasser, Abdichtung und erforderliche Höhenunterschiede müssen berücksichtigt werden. Eine optisch bündige Lösung ist nicht automatisch technisch geeignet.
Gerade bei nachträglich angelegten Terrassen sollte geprüft werden, wie der Bestand ursprünglich gegen Feuchte geschützt wurde.
Belag nach Nutzung auswählen
Holz, WPC, Betonstein, Naturstein und keramische Platten stellen unterschiedliche Anforderungen an Unterkonstruktion, Fugen und Pflege. Neben der Optik sind Rutschverhalten, Erwärmung, Reinigung und Reparierbarkeit praktische Auswahlkriterien.